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Berufsbilder / Redaktionelle Beiträge

Berufsbild: Ergotherapeut/in

Ein Beitrag von der Redaktion

 

Was tun Ergotherapeuten?

Die Ergotherapie ist ein medizinischer Heilberuf. Die Ergotherapie will die individuelle Handlungsfähigkeit des Patienten im täglichen Leben in enger Zusammenarbeit mit Ärzten, Psychologen, Psychiatern, Logopäden, Physiotherapeuten und Sozialarbeitern entwickeln, wiederherstellen und /oder erhalten.

Der/die Ergotherapeut/in diagnostiziert und analysiert genau die zu therapierenden Probleme. Im folgenden erstellt er/sie einen Therapieplan und führt diesen in Einzel- oder Gruppentherapie mit dem Patienten durch.

Der Patient wird ferner bei der beruflichen Wiedereingliederung unterstützt und auch mit seinen Angehörigen in allgemeinen Fragen beraten.

Außerdem gehören zum Aufgabengebiet des Ergotherapeuten auch die Entwicklung von individuell angepassten Hilfsmitteln, aber auch administrative Tätigkeiten, z.B. das Schreiben von Berichten und Gutachten.

Der Arbeitsplatz des Ergotherapeuten findet sich in Krankenhäusern, Einrichtungen der medizinischen, sozialen oder beruflichen Rehabilitation, eigener Praxis oder auch bei dem Patienten zuhause.

Dieser Beruf kann auch im Ausland ausgeübt werden.


Wie werde ich Ergotherapeut/in?<7b>

Wer sich als Ergotherapeut/in mit chronisch kranken oder behinderten Kindern und Erwachsenen befassen möchte, sollte vor allem ein geduldiger Mensch sein. Man sollte fähig sein, sich dem Patienten vollkommen zuzuwenden, aber trotzdem eine gewissen Distanz wahren, um die seelische Belastung verarbeiten zu können.

Die Ausbildung zum/zur Ergotherapeuten/in erfolgt im Normalfall an einer Berufsfachschule oder staatlich anerkannten Schulen für Ergotherapie, wo sie drei Jahre dauert, ist aber auch an privaten Fachhochschulen in 8-9 Semestern möglich.

Zugangsvoraussetzung für die Ausbildung an der Berufsfachschule ist die Mittlere Reife oder eine abgeschlossene Berufsausbildung nach erworbenen Hauptschulabschluss.
Für das Fachhochschulstudium ist die Fachhochschulreife erforderlich.

Die Ausbildung gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil.

An Theorie wird zunächst medizinisches Basiswissen, d.h. Anatomie, Physiologie, Krankheitslehre, Gesundheitslehre, Hygiene, Erste Hilfe und Arbeitsmedizin vermittelt.
Ferner werden aus dem sozialwissenschaftlichen Bereich Psychologie, Pädagogik, Medizinsoziologie, Gerontologie und Behindertenpädagogik gelehrt.
Außerdem stehen die Fächer Ergotherapeutische Mittel, Spiele, Hilfsmittel, Technische Hilfen, Motorisch funktionelle Verfahren, Neuropsychologie, Neuropsychologische und Psychosoziale Verfahren, Arbeitstherapeutische und Adaptierende Verfahren, Prävention und Rehabilitation auf dem Stundenplan.

Ergänzt und umgesetzt wird das theoretische Wissen in der praktischen Ausbildung im psychosozialen, motorisch-funktionellen, neurophysiologischen, neuropsychologischen und arbeitstherapeutischen Bereich.



Weitere Informationen

Weitere Informationen sind natürlich im Internet erhältlich z.B. unter folgenden Adressen:

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