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Berufsbilder / Redaktionelle Beiträge

Berufsbild: Farb- und Stilberater/in

Ein Beitrag von der Redaktion

 

Was tun Farb- und Stilberater/innen?

Ob Bewerbungsgespräch, erster Arbeitstag, Geschäftsessen oder auch das erste Rendezvous mit dem "Nachbarn" - der erste Eindruck, den der Gegenüber gewinnt, ist entscheidend.

Viele Frauen und auch immer mehr Männer machen sich daher täglich Gedanken darüber, welches Outfit, welche Farbe am besten zu ihnen passt.

Farb- und Stilberater/innen ermitteln für die jeweils zu beratende Person die richtige Farbpalette - Frühlings-, Sommer-, Herbst- oder Winterfarben - und entwickeln daraus Tipps zu Farbe und Stil der typgerechten, vorteilhaften Garderobe, des Make-Ups, der Brille und der Frisur.

Diese werden aus der gesamten Persönlichkeit der zu beratenden Person, insbesondere aus seinem natürlichen Kolorit von Haut-, Haar- und Augenfarbe abgeleitet.

Der Beruf des "Color-Consultants" tauchte zunächst in den 70er Jahren in den USA auf, nachdem schon viel früher der Zusammenhang zwischen bestimmten Farben und Menschentypen eher zufällig von einem Schweizer Künstler entdeckt worden war.

Heute hat sich dieser Beruf auf alle Kontinente verbreitet. In ihren eigenen Räumen oder auch bei Hausbesuchen verhelfen Farb- und Stilberater/innen ihren Kunden/innen zu mehr Selbstbewusstsein durch die Gewissheit, das passende Outfit zu tragen.



Wie werde ich Farb- und Stilberater/in?

Der Beruf des/der Farb- und Stilberaters/in ist kein anerkannter Ausbildungsberuf.
Man kann ihn nur in Seminaren und Kursen erlernen, die von Firmen, Instituten oder auch Farb- und StilberaterInnen selbst angeboten werden.

Ein wichtiger Anbieter solcher mehrtägigen Seminare ist beispielsweise die Fa. Colco bei München. Zu beachten ist, daß Kurse für Farbberatung und Stilberatung meist getrennt angeboten werden.

Voraussetzungen

Die Seminare stehen jedem/r Interessierten gegen eine Gebühr offen.

Ein/e gute/r Farb- und Stilberater/in sollte aber auf jeden Fall "farbsicher" sein, d.h. die mindestens ausbaufähig die Fähigkeit haben, Farben gut zu erkennen und auch anhand kleiner Nuancen auseinander zu halten. Sonst drohen falsche Beratungsergebnisse und unzufriedene Kunden.

Außerdem ist Einfühlungsvermögen sowie Spaß am Umgang mit Menschen erforderlich. Auch sollte man bereit sein, seine Fähigkeiten durch ständige Weiterbildung und Übung zu perfektionieren.


Zukunftschancen und weitere Informationen

Farb- und StilberaterInnen gibt es bereits seit ca. 20 Jahren auch in Deutschland. Man könnte daher auf die Idee kommen, der Markt sei gesättigt.

Zu beachten ist aber, dass immer mehr Frauen erst jetzt eine solche Beratung wünschen oder vorher nichts von der Möglichkeit wussten.

Ein ganz neues Betätigungsfeld erschließt sich mit dem Trend bei Männern, auch zunehmend auf das perfekte Outfit zu achten - nicht mehr der grobschlächtige Macho-Touch, sondern das gepflegte Äußere ist auch bei ihnen "in". Ganz besonders im Beruf, aber auch im Privatleben.

Männliche Farb- und Stilberater sind nach Aussage von Experten oft besonders erfolgreich, da Kundinnen sich erfahrungsgemäß gerne von Männern beraten lassen.

Als Weiterbildung oder Zusatzqualifikation zur bisherigen Tätigkeit im Bereich der Schönheit ist die Farb- und/oder Stilberatung also durchaus eine Überlegung wert.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur Ausbildung finden sich zum Beispiel bei der Fa. Colco (http://www.colco-seminare.com/colco.htm).

Über die Farb- und Stilberatung selbst informieren unter anderem folgende Seiten:

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